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Trick or Treat – It’s Halloween

Am 31. Oktober ist sie wieder da: Die Nacht der Hexen und Geister, die uns in unseren Häusern und Wohnungen besuchen wollen.

Je erschreckender sie sich aufgeputzt haben, desto mehr erwarten sie von uns. Dazu kommt das Geschrei und Gekreische „Trick or Treat“. Das ist aber mittlerweile auf verschiedenste Art ins Deutsche übersetzt worden. Die üblichste Übersetzung ist wohl „Süßes, sonst gibt’s Saures“. In den USA erwartete man allerdings tatsächlich einen vorgeführten Zaubertrick. Nur wer nicht zaubern konnte, musste sich aus den Fängen der Schreckgespenster und Hexen „freikaufen“. Das Lösegeld wurde in Süßigkeiten fällig.

Mittlerweile begleiten tolle Sprüche die Auftritte:

Gespenster durch die Straßen zieh’n,
heute Nacht ist Halloween.
Das Grauen schleicht von Haus zu Haus
und klingelt alle Leute raus.

Oder auch:

Spuk und Zauber gibt’s heut Nacht. Also nehmt euch wohl in acht. Wollt ihr heute Nacht nicht zittern, Müsst ihr alle Monster füttern.

Übrigens kommt Halloween ursprünglich nicht aus Amerika sondern aus Irland.

Dort wurde die Nacht vor dem stillen, nachdenklichen Allerheiligen wild gefeiert. Die irischen Auswanderer brachten den Brauch in die USA und nach Kanada. 1991 eroberte Halloween Deutschland. Es war die Zeit des Golfkrieges und während man ihn teilweise live im Fernsehen übertrug, befand man es für schlechten Geschmack, ausgelassenen Karneval zu feiern. Nun waren aber die Lager mit Kostümen gefüllt. Da kamen clevere Geschäftsleute auf die Idee, das Verkleidefest Halloween nach Deutschland zu holen. Das vermischte sich schnell mit regionalen Bräuchen.

Ausgehöhlte Rüben, in die Kerzen gesteckt wurden, waren ein alter Brauch in der Eifel und in Luxemburg.

Das Traulicht bzw. Traulichtbrennen wurde bereits 1838 im „Deutschen Wörterbuch“ der Brüder Grimm erwähnt. In Deutschland, aber auch in Österreich und in der Schweiz, gab es das Rübengeistern. Hierbei übernahmen die leuchtenden Rüben das Geistern; verkleidet wurde sich nicht.

In Norddeutschland und im Süden Dänemarks ist das Rummelpottlaufen alter Brauch.

Seit dem 19. Jahrhundert verkleiden sich die Kinder, um unerkannt zu bleiben, und gehen von Tür zu Tür, dabei singen sie Rummelpottlieder. So findet es auch heute noch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen statt. Da laufen auch Erwachsene Rummelpott. Sie bekommen Schnaps statt Süßigkeiten. Deshalb wird der Rummelpott manchmal auch Rumpott genannt.

Für die Leser, die noch Plattdeutsch verstehen, kommt hier zum Schluss ein Rummelpott-Lied:

Rummel, Rummel, Roken,
giv mi’n Appelkooken,
loot mi nich to lange stohn,
denn ik mutt noch wieder gohn.

Een Hus wieder
wohnt de Snieder,
Een Hus achter
wohnt de Slachter,
Een Hus wiederan,
wohnt de Wiehnachtsmann.

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Das Bild zeigt eine Ansammlung von bunten Liebesschlössern, die an einer Brücke befestigt sind. Im Hintergrund ist eine Stadtansicht mit Gebäuden, die von der Sonne angestrahlt werden, zu erkennen. Die Schlösser variieren in Farbe und Größe, einige haben Gravuren oder Beschriftungen. Über dem Bild schweben animierte Herzen in verschiedenen Farben, die ein Gefühl von Romantik und Liebe vermitteln. Zwei große, rote, grafisch dargestellte Schlösser im Vordergrund symbolisieren die Tradition der Liebesschlösser.

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