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Von dunkel bis süß: Dinner - der Klassiker

Augen zu und durch? Ganz und gar nicht. Haben sich Eure Augen an die Dunkelheit gewöhnt, werdet Ihr von unseren Mitarbeitern, an Euren Dinnertisch geführt. Ihnen könnt Ihr voll und ganz vertrauen, denn sie wissen aufgrund ihrer eigenen Sehbehinderung oder Blindheit, wie man mit der Dunkelheit umgeht. Und dann geht’s die nächsten zwei Stunden nur darum, Eure Geschmacksnerven herauszufordern und zu belohnen. Freut euch auf puren Genuss, der verschiedene saisonale Köstlichkeiten nicht nur auf Euren Tellern, sondern auch auf der Zunge zu einer echten Geschmacksexplosion vereint.

Begrüßungssekt | Vorspeise | Suppe | Hauptgang | Dessert

Von unsichtbar bis geschmackvoll: Dinner 2.0

Ab Januar 2022 wieder verfügbar.
Für alle, denen ein Dinner in kompletter Dunkelheit noch nicht genug ist, haben wir ein besonderes Paket geschnürt. Beim DINNER IN THE DARK 2.0 nimmt Dich ein erfahrener Guide zunächst mit auf eine Tour durch die Ausstellung. Du startest mit einem kleinen Spaziergang durch den Stadtpark und anschließendem Aperitif in der sogenannten Wohnküche. Anschließend geht‘s über einen leckerem Vorspeisen-Stopp bei „Kuddels Kajüte“ ab aufs Schiff, das Dich auf der anderen Seite der Elbe direkt an Deinem Restaurant absetzt, in dem Du entspannt Haupt- und Nachspeise genießt. Freue Dich auf ausgewählte, saisonale Kostbarkeiten, die gerade in völliger Dunkelheit ihren intensiven Geschmack entfalten.

Das Erlebnis Dinner in the Dark: Ich schmecke was was Du nicht siehst!

Unser Dinner in the Dark ist mindestens genauso bekannt wie die Ausstellung und es wird oft versucht es zu kopieren. Bei uns könnt Ihr das Original DINNER IN THE DARK erleben! Bei diesem Dunkel-Erlebnis steht nicht einfach nur ausgewähltes und erstklassiges Essen auf der Karte. Es ist vielmehr eine außergewöhnliche Erfahrung, die voll und ganz aufs Sehen verzichtet – und dadurch andere Sinne wie Riechen, Fühlen und vor allem Schmecken noch intensiver anregt. Neugierig? Dann buche gleich hier einen Termin für ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Mit Liebe & Können kreiert von Lindner Feinkost.

Logo Dinner in the Dark Hamburg

Wer bereitet die Menüs zu? Kulinarik vom Feinsten.

„Genuss ist eine Hommage an das Leben“ Besser könnte unser erfahrener Partner Lindner Feinkost gar nicht in Worte fassen, was auch am Ende eines jeden DINNER IN THE DARK steht. Und nicht nur deswegen ist dieses langjährige Familienunternehmen der richtige Partner für uns. Sondern auch, weil hier ganz genau verstanden wurde, dass es die Sinne sind, die das Leben so schmackhaft machen. Dank einzigartiger Qualität, handverlesenen und frischen Produkten aus der eigenen, kreativen Lindner Küche und Bäckerei können Sie riechen, schmecken und spüren, was Kulinarik vom Feinsten bedeutet.

Zusammen mit Lindner Feinkost entwickeln wir für jede Saison ein eigenes und unvergessliches Erlebnis, das man sich unbedingt auf der Zunge zergehen lassen sollte. Übrigens: Selbstverständlich können wir auch Vegetarier und Veganer mit unserem Menü überraschen. Einfach bei der Reservierung Deine Sonderwünsche angeben und wir kümmern uns um den Rest.

Wer hatte die Idee?

Die Ursprungsidee entstand im Rahmen des Theaterfestivals in Avignon 1993. Der Produzent für unsere erste Ausstellung Dialog im Dunkeln in Paris in Frankreich, Michel Reilhac, lud an einem Abend ein paar Freunde ein, um ein Essen im Dunkeln zu veranstalten. Der Erfolg war durchschlagend, da alle Beteiligten diese Erfahrung sehr genossen. Michel hat dann in Folge in Paris auch unabhängig von Dialog im Dunkeln in Paris und anderen Städten Dinners unter dem schönen Namen Le Gout de Noir durchgeführt. Diese Initiative gipfelte in einer TV Show: Guess who is coming for dinner. Hier wurden Prominente eingeladen und niemand wusste, wer noch am Tisch saß. Über Infrarotkameras wurde diese Sendung dem Publikum vermittelt und konnte sich eine Zeitlang im Programm halten. Allerdings traute man blinden Menschen nicht zu den Service zu leisten, sodass Kellner mit Nachtsichtgeräten ausgestattet wurden, um die Gäste zu bedienen. Das war für uns ein Grund uns hiervon zu distanzieren.

Die Idee von Dinner in the Dark gewann Dank des unternehmerischen Engagements von fünf Personen einen enormen Schub. In Deutschland begann Axel Rudolph unter dem Namen Unsicht-Bar ein Gastronomiekonzept im Dunkeln zuerst in Köln, dann in Berlin und in Hamburg zu vermarkten. Diese Unsicht-Bars laufen zum Teil noch heute und haben ihrerseits weitere Dunkelrestaurants hervorgebracht. In Berlin entstanden in direkter Folge weitere Orte, an denen im Dunkeln getrunken und gegessen werden konnte. Nocti Vagus ist hier zu lernen. In Zürich war die Ausstellung Dialog im Dunkeln im Museum für Gestaltung 1998 zu Gast. Eine Gruppe von blinden Menschen um Stefan Zappa und Jürg Spielmann entschlossen sich die Idee des Dinner in the Dark aufzugreifen und einen eigenständigen Veranstaltungsort aufzubauen. Es entstand die Blinde Kuh in einer adaptierten Kirche, die nun auch ihr 20jähriges Jubiläum feiert. In Paris übernahm Edouard de Broglie das Konzept und baute mit Dans Le Noir eine ganze Kette auf. Zur Zeit gibt es 10 Dans Le Noir Restaurants weltweit.

Die Idee von Dinner in the Dark hat sich durchgesetzt und ist heute ein fester Bestandteil der Erlebnisgastronomie. Tausende kleinere oder größere, temporäre oder permanente Dinner in the Dark werden angeboten. Doch selbst im Dunkeln gibt es Schatten: Manche Veranstalter beschäftigen keine blinden Kellner, statten die Gäste mit Nachtflugbrillen aus oder servieren mit sehendem Personal. Damit wird die Idee korrumpiert.

Dinner in the Dark ist ein offenes Konzept, es bringt blinde und sehende Menschen näher, baut Barrieren ab und eröffnet dem sehenden Publikum einen völlig neuen Zugang zu Getränken und Speisen. Das ist der Kern. Und den gilt es zu erhalten.

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