Ich bin als CODA (Child of Deaf Adults) – sprich: als hörendes Kind gehörloser Eltern – geboren und mit der Deutschen Gebärdensprache in Oldenburg aufgewachsen. Wegen meiner großen Begeisterung für die Gebärdensprache und die Gehörlosenkultur bin ich nach Hamburg gezogen, um am Institut für Deutsche Gebärdensprache mein Hauptstudium in Anglistik zu ergänzen. Meinen ersten Kontakt zum Dialoghaus hatte ich als Praktikantin im Dialog im Stillen®. Inzwischen trage ich als Kommunikationsassistentin meinen Teil in der Vermittlung zwischen gehörlosen und hörenden Menschen bei, was gleichzeitig eine unglaubliche Bereicherung für meinen Studienverlauf ist. Mein Ziel ist es, dass die Öffentlichkeit mehr über die faszinierende Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft erfährt und folglich offener im Umgang mit gehörlosen Menschen wird.

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