skip to Main Content

Wir stehen für eine empathische Welt ohne Vorurteile

Das Dialoghaus ist zu 100% von seiner Mission getrieben.

Wir wollen Bewusstsein schaffen für den gesellschaftlichen Beitrag von behinderten, benachteiligten und älteren Menschen. Wir wollen die ökonomische Situation von blinden, gehörlosen und älteren Menschen fördern. Unsere Ziele erreichen wir durch den Betrieb von Ausstellungen und Workshops.

Dahinter steht die Vision einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Ausgrenzung und Ungerechtigkeit zu leisten. Trotz vieler positiven Veränderungen auf politischer Ebene, der Teilnahme am öffentlichen Leben oder inklusiver Bildung, haben immer noch viele Menschen nicht die gleichen Chancen ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Die Barrieren sind vor allem in den Köpfen der Gesellschaft. Um diese abzubauen, betreiben wir unsere Ausstellungen und Seminare.

Satzung, Jahresabschlüsse, Organigramm & Wirkungsberichte

Meilensteine

Das Dialoghaus hat seit der Eröffnung im April 2000 über 1,7 Millionen Menschen empfangen. Jährlich besuchen über 100.000 Besucher die Ausstellungen Dialog im Dunkeln, Dialog im Stillen und Dialog mit der Zeit. Dialog Ausstellungen gibt es auch weltweit. Mehr als acht Millionen Menschen in 38 Ländern und 170 Städten haben einen Dialog im Dunkeln, Dialog im Stillen oder Dialog mit der Zeit erlebt. Dieser beachtliche Erfolg spiegelt sich auch in der Bilanz der Beschäftigten: 8.000 sehbehinderte, blinde oder gehörlose Menschen finden weltweit einen Arbeitsplatz. 

Ausstellungen und Workshops für mehr Empathie und Inklusion

Die Dialog-Ausstellungen beruhen auf einer Methodik und Wirkungslogik. Ziel ist es den Besuchern eine persönliche emotionale Erfahrung zu eröffnen und eine authentische Begegnung mit Menschen zu ermöglichen, die Experten in eigener Sache sind. Die Emotion erzeugen wir durch Immersion. Die Erfahrung von völliger Dunkelheit bei Dialog im Dunkeln oder die Konfrontation von Stille bei Dialog im Stillen. Im Dunkeln können blinde Menschen „sehen“, während die Besucher*innen für eine bestimmte Zeit „blind“ sind. In der Stille können gehörlose Menschen kommunizieren, während das hörende Publikum lernt sich nonverbal auszudrücken. Ältere Menschen treten mit der jungen Generation in den Kontakt und beweisen durch ihre Persönlichkeit welche Werte sich in einer späten Lebensphase einstellen.

Dieser Rollentausch führt zu einem Perspektivenwechsel. Er führt auch zu einer Veränderung im Umgang zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen, jüngeren und älteren Personen. Zusammenfassend sagen wir:

  • Im Zentrum steht der Mensch. Der Dialog ist das Programm.
  • Die Vermittlung geschieht durch Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen
  • Die Ausstellung ist eine Plattform zur Begegnung.
  • Die Ausstellung vermittelt wahre Lebensgeschichten. Alles ist real und nicht konstruiert.
  • Das Lernen zielt auf das Aufbrechen von Denkmustern und Klischees.
  • Der Wissenstransfer steht im Hintergrund.
  • Im Vordergrund steht eine Veränderung des Verhaltens.

Das Sozialunternehmen

Das Dialoghaus in Hamburg beschäftigt über ca. 100 Mitarbeiter. Davon sind 60 Prozent gehörlos oder sehbehindert. Alle Mitarbeiter, ob mit und ohne Einschränkung, leisten einen aktiven Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft. Indirekt leisten unsere Besucher auch einen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Sie ermöglichen uns, den Menschen ein Einkommen und Anerkennung zu bieten, denen dieses Grundrecht aufgrund von Vorurteilen und Ausgrenzung nach wie vor häufig verwehrt bleibt.

Empathie und ein vorurteilsfreier Umgang miteinander ohne moralisierenden „erhobenen Zeigefinger“ ist Inhalt und Zweck unseres Geschäftsmodells. Soziale Nachhaltigkeit ist die Messlatte unseres Erfolgs. Wirtschaftliches Handeln und wirtschaftliche Stabilität dienen daher allein der langfristigen Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Dialoghaus Hamburg gGmbH ist seit 2016 als gemeinnützig anerkannt. 

Eine Story von Überzeugung, Ausdauer und Erfolg

Andreas Heinecke ist einer der ersten und sicher einer der erfolgreichsten deutschen Sozialunternehmer.

Während seiner Arbeit für den Südwestfunk 1988 führt er einen erblindeten Kollegen in den redaktionellen Arbeitsalltag ein. Aus der erwarteten Helfer-Opfer-Situation wurde von der ersten Sekunde an eine Begegnung mit vertauschten Rollen. Der Effekt war so nachhaltig, dass Andreas Heinecke mit einem Erlebnis für Nicht-Blinde in kompletter Dunkelheit experimentierte. Es entstand die Ausstellung Dialog im Dunkeln, in der blinde Ausstellungsführer dem Besucher einen Perspektivenwechsel vermitteln.

1989 wurde Dialog im Dunkeln zum ersten Mal in Frankfurt präsentiert. Seitdem gibt es Ausstellungen und Workshops in Kooperation mit lokalen Partnern weltweit. Millionen Menschen besuchen einen Dialog im Dunkeln und erfahren aus eigener Wahrnehmung Toleranz und Empathie für die „Sicht“ des Anderen. Seit 1997 trägt dazu auch die Ausstellung Dialog im Stillen bei. Dialog mit der Zeit wurde zunächst 2014/2015 und 2016 in Frankfurt, Berlin und Bern gezeigt. Seit 2018 ist die Erlebnisausstellung Teil des Angebotes im Dialoghaus Hamburg.

Andreas Heinecke wurde mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet. Unter anderem ist er seit 2005 erster „Ashoka-Fellow“ in Europa; er ist Mitglied des Global Agenda Council on Social Entrepreneurship des Weltwirtschaftsforum (WEF) und Global Fellow der Schwab Foundation. Dr. Andreas Heinecke studierte Geschichte und Literatur und promovierte in Philosophie. Seit 2011 ist er Professor für Social Business an der European Business School.

2008 etablierte Andreas Heinecke die Dialogue Social Enterprise GmbH als Dach für alle Dialog-Konzepte und als Beratungsunternehmen für die weltweiten Ausstellungen und Workshops.

UNSERE PARTNER

Hinterlassen Sie uns eine Nachricht: Wir melden uns. 🠦 Kontaktformular
Back To Top