Auszubildender Zum Veranstaltungskaufmann Im Dialoghaus

Bei uns kann man auch lernen – Ausbildung im Dialoghaus

Er ist 21 Jahre alt und hat viele Pläne – Leon macht eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann

Das erste Etappenziel ist das erfolgreiche Ende seiner Ausbildung. Das wird allerdings erst im Februar 2020 der Fall sein, dann wird er hoffentlich die Ausbildung zum Veranstaltungs­kaufmann in der Tasche haben. Leon kannte die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ bereits. Aber als er nach Ausbildungsfirmen suchte, checkte er zunächst große Messefirmen. Durch Zufall fand er die Anzeige, in der das Dialoghaus Hamburg einen Azubi suchte. Er bewarb sich, bekam die Ausbildungsstelle und ist heute sehr froh, hier im Dialoghaus zu lernen.

Die Azubis in der Berufsschule interessieren sich besonders für die Konditionen und Besonderheiten der anderen Ausbildungsfirmen. Dabei legen sie großen Wert auf Bezahlung, Arbeitszeit und Arbeitsatmosphäre. Leon findet, dass das Dialoghaus im Vergleich ziemlich gut da steht. Erwähnenswert ist vor allem die Arbeitszeit. Die sei sehr human, was durchaus nicht von allen Ausbildungsfirmen gesagt werden kann. Gerade der Beruf des Veranstaltungs­kaufmanns ist für seine vielen Überstunden – auch am Wochenende – berühmt und berüchtigt.

Das Arbeitsklima im Dialoghaus ist besonders gut. Der Umgang miteinander ist sehr locker. Es gibt flache Hierarchien und lineare Kommunikationswege. Kreativität wird gefördert und sogar eingefordert. Der Veranstaltungskaufmann lernt, Events zu konzeptionieren, zu organisieren, die Kosten zu kalkulieren und Ablaufpläne zu erstellen. Leon hat sich für den Beruf entschieden, weil er bei sich selbst einen Mangel an Organisationstalent und Organisationsfähigkeit festgestellt hatte. Als er sich bewarb, hoffte er vor allem, dass die Ausbildung dieses Defizit wettmachen würde.

Heute befragt, ob er schon eine Veränderung an sich entdecken könne, sagt er bescheiden, dass es schon etwas besser geworden sei. Kritisch sieht er nur, dass der Unterricht in der Berufsschule ihn öfter aus Projekten herausreißt. „Blockunterricht wäre viel besser“, meint Leon.

Nach der Ausbildung plant Leon, zunächst in der Firma seines Vaters zu hospitieren und danach eventuell eine zweite Ausbildung zu machen oder zu studieren. Die Industrie- und Handelskammer Hamburg zertifizierte das Dialoghaus Hamburg gGmbH im Jahr 2018: „Dieses Unternehmen sichert Qualität durch duale Ausbildung“.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.