Dialoghaus: Der außerschulische Lernort für Inklusion und Empathie.
Aufeinander zugehen, Perspektiven wechseln, Vorurteile abbauen.

Lernen  mit allen Sinnen: Empathie und Inklusion gehen uns alle an. Deshalb ist es so wichtig, diese Themen in der Schule und Ausbildung zu behandeln. Unsere Ausstellungen eignen sich hervorragend für den Unterricht aller Altersstufen und bieten einen spannenden Perspektivwechsel, der weit über die Wirkung der theoretischen Vermittlung hinausgeht. Durch erlebnisbasiertes Lernen werden entscheidende Inhalte vermittelt.

Nach dem Ausstellungsbesuch das Verständnis vertiefen? Mehr Verstehen mit unseren pädagogischen  Workshops.

Wie trifft eine blinde Biathletin die Zielscheibe?

Wussten Sie, dass blinde Menschen kein Schwarz sehen? Warum darf man Blindenführhunde nicht anlächeln? Nun, die meisten sehenden Menschen haben sich über diese Themen nie Gedanken gemacht, weil sie im Alltag wenig mit blinden und sehbehinderten Menschen zu tun haben. Erhalten Sie in unserem Pädagogischen Workshop im Dunkeln einen Einblick in den Alltag blinder Menschen. Für Kinder und Jugendliche ist es eine besondere Herausforderung, völlige Dunkelheit zu erleben und blinden Menschen zu begegnen. Gerade deshalb ist es so wichtig, ihnen die bestmögliche Vorbereitung anzubieten. Wir bieten mit dem pädagogischen Workshop SO SEHE ICH DAS! einen intensiven Einblick. Blinde Guides aus dem Dialog im Dunkeln vermitteln interaktiv Wissen über die Lebenswelten blinder Menschen.

Kennen Sie die ausdrucksstarke Welt gehörloser Menschen?

Lernen Sie im pädagogischen Workshop AUGEN AUF! faszinierende Fakten und Hintergründe kennen, die von den Dialog im Stillen® Guides in Deutscher Gebärdensprache (DGS) mit Hilfe einer Kommunikationsassistenz vermittelt werden: Wie sieht der Alltag für gehörlose Menschen aus? Ein Einblick in das Alltagsleben, Probleme und Teilhabemöglichkeiten. Wie hat sich die Gehörlosengemeinschaft bis heute entwickelt? Von der 1. Gehörlosenschule bis zur Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache. Eine Sprache auf dem Weg in die öffentliche Wahrnehmung. Welche Körperteile braucht man und wie ist Deutsche Gebärdensprache aufgebaut? Satzbeispiele, Dialekte, Redewendungen. Was ist mit Gehörlosenkultur gemeint? Sehenswerte Kulturbeispiele, Filme zu Gebärdensprachpoesie und –musik. Die Deutsche Gebärdensprache kennenzulernen und selbst auszuprobieren öffnet den Blick für’s Wesentliche und die bereichernde Diversität. Dauer 45 Minuten.

Beide pädagogischen Workshops sind für Schüler und Studenten Gruppen jeden Alters geeignet. Sie können vor der Führung oder im Anschluss daran stattfinden. Dauer jeweils 45 Minuten.

Förderung für Schulklassen mit Schülern aus sozialbenachteiligten Stadtteilen?

Dank der Förderung durch die Anna Hellwege Stiftung können wir Ihnen dafür eine finanzielle Unterstützung anbieten. Sie zahlen für jeden Schüler in unseren Ausstellungen 5 Euro, den Rest übernimmt die Stiftung. Bitte senden Sie eine Email mit dem Stichwort „Anna Hellwege Stiftung“ an gruppenbuchungen (at) dialog-im-dunkeln.de.

Schul- und Gruppenbuchungen

Beratung & Buchung

Montag bis Freitag 9:00 – 17:00 Uhr
Tel.: +49 40 309 634 0
E-Mail: gruppenbuchungen@dialog-im-dunkeln.de

Führungen à 60 Minuten für Schulklassen, von Mo – Fr, 9.00 -12.45 Uhr.
€11,50 Schüler im Klassenverband, frei für 2 Begleitpersonen.
€ 17,50 jede weitere Begleitperson

SO SEHE ICH DAS!

  • Gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen
  • Sensibilisierung für die Lebenssituation blinder Menschen
  • Erweiterung des Verständnisses von Kommunikation
  • Empathischer Umgang mit dem Anderen
  • Anders ist nicht schlechter
  • Kein Grund für Mitleid
  • Abbau von mentalen und sozialen Barrieren

AUGEN AUF!

  • Gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen
  • Sensibilisierung für die Lebenssituation gehörloser Menschen
  • Erweiterung des Verständnisses von Kommunikation
  • Phantasievolle Umsetzung von Gedanken in lautlose Zeichen
  • Förderung der visuellen Wahrnehmung
  • Einblick in die Gebärdensprache als vollständiges Sprachsystem
  • Abbau von mentalen und sozialen Barrieren

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